07. 10. 2017

Neues Buch über die Geschichte einer Hinterbrühler Institution:

Der „Paulinenhof“ – ein Juwel aus der „goldenen Ära“ unseres Ortes

Unter „Paulinenhof“ verstehen wir heute zumeist die Gemeindewohnhausanlage Gießhübler Straße 21 gegenüber dem ehemaligen Insel-Bad und dem Kindergarten. Ein neues Buch lässt die Zeit aufleben, in der Hinterbrühl renommierte Tourismusgemeinde war.

Der historische „Paulinenhof“ erstreckte sich an der Gießhübler Straße nördlich Richtung Hortigstraße und war für Jahrzehnte eine renommierte Kur- und Badeanstalt. Sie prägte die goldene Ära in der Geschichte Hinterbrühls als Luftkurort und Zentrum des Fremdenverkehrs nahe von Wien. Neben den Kurgästen und Sommerfrischlern verzeichnete Hinterbrühl an Doppelfeiertagen wie Pfingsten 12.000 bis 15.000 Besucher.

Aus einem alten Dokument geht hervor, dass Hinterbrühl im Jahr 1933 eine Quote von 5 Sommergästen pro 2 ständigen Einwohnern aufzuweisen hatte – damals mehr als jeder andere Ort in Österreich.


Der „Paulinenhof“ – eine Wellness-Oase

1879 errichtete Baron Bechade-Rochepine an der Gießhübler Straße einen Wirtschaftshof samt Meierei – den „Clarahof“ und daneben ein großzügiges Freibad. 1886 errichtete der nachfolgende Besitzer Philipp Jiratschek dort ein Hotel, das nach dessen Gattin den Namen „Paulinenhof“ erhielt. Ein nachfolgendes Sanatorium mit Kaltwasser-Heilanstalt mitsamt dem Inselbad gehörten zum Angebot ebenso wie ein eigener Fuhrpark und gelegentliche Theatervorstellungen für die zumeist prominenten Kurgäste – darunter auch Arthur Schnitzler.

Als „schönster Punkt im Wienerwald“ beworben, war diese Institution jahrzehntelang ein begehrter Anziehungspunkt für betuchte Gäste und Touristen, bis infolge der Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren und nach Einstellung der elektrischen Bahn von Mödling nach Hinterbrühl die Gäste ausblieben und der Niedergang einsetzte.

Die erhalten gebliebenen – an die derzeitigen Gemeindebauten angrenzenden – Gebäudeteile des „alten“ Paulinenhofs wurden von den heutigen Eigentümern aufwendig renoviert und lassen ein Bild von der früheren „Wellness-Oase“ Paulinenhof erahnen.


Neue Broschüre über den „Paulinenhof“

Nun ist eine 72-seitige, aufwendig gestaltete Broschüre erschienen, in der die Geschichte dieser traditionsreichen Liegenschaft detailreich dokumentiert und darüber hinaus interessierten Lesern ein Eindruck von jenen Zeiten vermittelt wird, in denen Hinterbrühl begehrter Luftkurort und bedeutendes Tourismuszentrum im Wienerwald war.


Die Broschüre ist in der Hinterbrühler Trafik sowie im Bürgerservice des Gemeindeamtes um Ä 15,– erhältlich. Der Reinerlös kommt sozialen Projekten zugute. Herausgeberin: Elfriede Huber. Historische Recherche und Texte: Dipl. Ing. Hans Kretz. Grafische Gestaltung und Produktion: Ferdinand Szuppin.



07. 10. 2017

Gemeinsame Hilfe für Schulkind

Als die Finanzierung einer Stützkraft für ein Schulkind an bürokratischen Hürden scheiterte, sprang die Bürgerliste kurzfristig mit Mitteln aus ihrem Sozialfonds (Weihnachtsstandl) ein.


LIONS helfen spontan in diesem Notfall

Da die Kosten für die Bürgerliste alleine nicht zu stemmen waren, brachten die LIONS Hinterbrühl rasch und unkompliziert einen großen Betrag auf, der die Finanzierung der Stützkraft für das Schulkind bis zum Schulschluss sicherstellte.

Danke an Christian Menzel und alle LIONS Hinterbrühl-Mitglieder, die einem Kind und dessen Familie in einer Notsituation helfen konnten.



26.01. 2017

Gemeinde-App umgesetzt

Erfreulich rasch hat die Gemeindeführung den Bürgerlisten-Vorschlag (Blickpunkt 98) aufgegriffen, eine Gemeinde-App für Smartphone und Tablet zu installieren.Die App bietet einige recht hilfreiche Funktionen.

Die App „Gem2Go“ wird bereits von vielen Gemeinden in Österreich genützt. Nun ist auch Hinterbrühl diesem Pool beigetreten. Die App kann im iTunes-App-Store und im Google Play Store sowie über die Gemeindehomepage gratis heruntergeladen werden.

Informationen gibt es zu verschiedenen Bereichen, von der Amtstafel bis zu Gemeindemitteilungen, Amtsterminen, Notdiensten, Müllkalender mit Erinnerungsfunktion, Freizeitangeboten, Wirtschaft, Heurigenkalender, Ortsplan etc.

Danke für die rasche Umsetzung und die professionelle Betreuung durch Nicole Waldhör im Gemeindeamt.



26.01. 2017

Baumfällungen führten zu Rücktrittsaufforderung

Die Unabhängige Bürgerliste hat im Sommer 2015 den Bürgerlisten-Gemeinderat Mag. Kurt Stättner zum Rücktritt aufgefordert, da Baumfällungen nicht mit den Grundsätzen der Bürgerliste vereinbar war. Statt zu gehen, sitzen er (und seine Lebensgefährtin Mag. Susanne Halat) seither als „wilde“ Mandatare im Gemeinderat. Ohne Wortmeldungen, ohne eigene Initiativen, ohne groß aufzufallen. Bis vor kurzem …


Es ist, wie wenn Patienten hochfahren, sobald der Zahnarzt den Nerv trifft. So könnten manche Reaktionen auf die Bürgermitsprache-Aktion der Unabhängigen Bürgerliste beschrieben werden.


Stättner-Kampagne geht nach hinten los

Der EX-UBL-Gemeinderat reitet in einem „Hinterbrühler“-Leserbrief und in der NÖN Attacken gegen die Politik der Bürgerliste und gegen deren Fraktionsobmann Gf. GR Ferdinand Szuppin.

Im „Hinterbrühler“ muss Stättner jedoch gleich einmal zugeben, dass sein „Abgang“ bei der Bürgerliste auf eine Rücktrittsaufforderung der UBL wegen Baumfällungen auf seinem Grundstück zurückgeht.


Arbeitsprogramm mitbeschlossen

Dann kritisiert Stättner – auch in der NÖN – das von ihm selbst mitbeschlossene Wahlprogramm der Bürgerliste, das er offenbar nicht mehr mittragen will, kaum dass ihm nach dem Tod seines Vaters 8.500 m² Bauland in Waldrandlage zugefallen sind. Die Fällung von mehr als 60 Jahre alten Bäumen auf 2.500 m² dieses Baulandes stellt er in der NÖN verschämt als „die Rodung einiger Bäume auf meinem Grundstück“ dar.


„Koalition“ zwischen Grundbesitzer und Immobilienprofi

Interessant ist, dass sich Grundbesitzer Stättner und der Immobilien-Profi Ex-Vbgm. Ing. Hermann Klein zu einer „Koalition“ gegen die Bürgerliste zusammengefunden haben.

In der NÖN erregen sie sich, dass UBL-GR Szuppin 2014 den damaligen Vizebürgermeister wegen der aus Szuppins Sicht unrechtmäßigen vorzeitigen Veröffentlichung von Fotos eines Architektenwettbewerbs (Sauerstiftung) angezeigt habe – wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauches.

Dabei beschäftigt die beiden jedoch nicht der Inhalt der Anzeige, sondern lediglich, ob die Anzeige von Szuppin alleine oder in Absprache mit seiner Fraktion erstattet wurde.

Das Verfahren wurde übrigens eingestellt, da aus Sicht der Staatsanwaltschaft dem Ex-Vbgm. Klein „die Wissentlichkeit und Willentlichkeit“ seines Tuns nicht nachweisbar war. Anmerkung der Redaktion: Klein ist Geschäftsführer einer großen Immobilienfirma und war Jurymitglied in verschiedenen Bauwettbewerben.

Die Anzeige wurde übrigens von der UBL niemals öffentlich gemacht, es ging lediglich um die Klärung des Sachverhalts. Wenn Klein nun das Bedürfnis hat, in der Öffentlichkeit selbst mit dem Finger auf sich zu zeigen, soll es auch recht sein …


Wir wiederholen: Bitte zurücktreten!

Es ist durchaus legitim, wenn Stättner seine Interessen als Grundbesitzer verfolgt. Problematisch ist es, so lange er eine politische Funktion inne hat und in die Lage kommen könnte, Zugang zu nützlichen Informationen zu erhalten oder Entscheidungen zu beeinflussen. Die politische Hygiene würde einen sofortigen Rücktritt nahelegen!


Bürgerliste ist ihren Wählern verpflichtet

Die Bürgerliste ist kein Lobbyisten-Verein für Gemeinderäte, die Grundstücke verwerten wollen oder auf andere „Vorteile“ aus sind. Wir sind ausschließlich unseren Bürgern, unserem Wahlprogramm und unseren 724 Wählerinnen und Wählern verpflichtet. Die Unabhängige Bürgerliste steht dafür, dass für Personen in politischen Funktionen strenge Maßstäbe zu gelten haben – auch für eigene Gemeinderäte.

Wer sich mit diesen Grundsätzen und dem Arbeitsprogramm der Bürgerliste nicht mehr identifizieren kann oder will, sollte aus dem Gemeinderat ausscheiden und Platz machen für engagierte Bürgerlisten-Kandidaten, die schon längst hätten nachrücken können – und die das Vertrauen unserer Wähler haben.



05.12. 2016

Zählt Eigennutz mehr als das Gemeinwohl?

Dass sich der frühere Bürgerlisten-Gemeinderat KR Mag. Kurt Stättner, der – gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Mag. Susanne Halat – seit 2015 als „wilder“ Mandatar im Gemeinderat sitzt, gerade jetzt in einem Leserbrief im „Hinterbrühler“ mit wüsten Angriffen auf die Unabhängige Bürgerliste zu Wort meldet, könnte mit der Position der Bürgerliste zu den künftigen Flächenwidmungs- und Bebauungsbestimmungen zusammenhängen.


Hohes Interesse an Widmungsänderungen?

Er besitzt im Kiental gemeinsam mit seiner Schwester zwei insgesamt rd. 8.500 m2 große Grundstücke, teils in Waldrandlage. Bisher ist die Widmung der Bebauungsdichte 5%, 15% und 20%. In der Studie des Raumplanungsbüros ist der Punkt „Konfliktlösung für Grundstücke in Waldrandlage“ zu finden, deren Inhalt Grundlage der derzeitigen Bürgerlisten-Befragungsaktion ist.


Bürgerliste empfahl andere Vorgangsweise

Auf 2.500 m2 dieser Grundstücke wurden im Jahr 2015 dutzende über 60 Jahre alte Bäume fällen. Die Bürgerliste hatte damals aufgefordert, VOR diesen Fällungen Genehmigungen einzuholen.

Es wurden aber einfach vollendete Tatsachen geschaffen und argumentiert, dass er keine Genehmigungen gebraucht wurden.


Bürgerliste forderte 2015 Stättner zum Rücktritt auf

Da diese Vorgangsweise nicht den Prinzipien der Bürgerliste entspricht, hat sie ihn zum Rücktritt aufgefordert – unabhängig davon, ob nachträglich die Fällungen genehmigt werden. Das hat gar nichts mit einem „Eingriff in Bürgerrechte“ zu tun, sondern einfach mit politischem Ethos. Nach Stättners eigenen Aussagen hat er diese Bescheide nachträglich bekommen – mit einer Auflage: Falls nicht innerhalb von 5 Jahren gebaut wird, muss er wieder aufforsten.

Der Rücktrittsaufforderung kam Stättner nicht nach, sondern er entschied sich, mit Lebensgefährtin Susanne Halat als „wilde“ Mandatare im Gemeinderat zu bleiben.


Stättner wirft Bürgerliste „Charakterlosigkeit“ vor

Er wirft der Bürgerliste vor, sich „charakterlos gegenüber ihren eigenen Mitgliedern“ verhalten zu haben. Es ist jedoch so: Die Positionen der Bürgerliste gelten für alle, auch für eigene Gemeinderäte. Ist das „charakterlos“?


Kein Gründungsmitglied der Bürgerliste

Die Behauptung Stättners, „Gründungsmitglied“ der Bürgerliste zu sein, ist falsch. Er war 1990 im Gemeinderat, ist aber nach wenigen Wochen wieder ausgeschieden.


Gemeinderätin gibt Rückzug bekannt

GR Christine Neumann gab bekannt, sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurückziehen zu wollen. Stunden später änderte sie ihre Meinung und will nun ebenfalls als „Wilde“ im Gemeinderat bleiben. Fühlt sie sich als „Wilde“ gesund genug?

Weiters führte sie in einem Gespräch aus, sie besitze ein Haus an der Gaadner Straße und befürchte wirtschaftliche Nachteile durch einen möglicherweise geplanten Neubau auf einem Nachbargrundstück.

Was das mit ihrem Amt als Bürgerlisten-Gemeinderätin zu tun hat, ist nicht leicht nachvollziehbar.



Ein bisschen viele „Zufälle“

Die Bürgerliste hat natürlich mit Bürgerinnen und Bürgern über die Ereignisse der letzten Tage gesprochen. Mehrfach wurde gesagt, dass das Ganze nach einer „konzertierten Aktion“ aussehe, mit dem Ziel, die Bürgerliste mundtot zu machen.

Für die Politik der Bürgerliste haben diese Vorgänge in der Praxis jedoch nur wenig Bedeutung.

Wir setzen unsere Arbeit gegen die Verbauung auf Basis unseres Wahlprogramms fort. Wer nicht mitzieht, fehlt auch nicht. Die Bürgerliste ist nicht erpressbar und lässt sich auch nicht mundtot machen. Alle, die dies versuchen, können sich diesen Gedanken aus dem Kopf schlagen. Und auch die Bürger merken sehr rasch, welches Spiel hier läuft.

Bürgerliste nicht für „eigene Interessen“ da

Wer glaubt, die Funktion als Bürgerlisten-Gemeinderat für seine persönlichen Interessen nutzen zu können, ist im Irrtum. Allen, die die Bürgerliste verlassen haben, ist eines gemeinsam: Sie haben nach eigenen Aussagen Interessen in Bau- und Widmungsfragen. Der eine hat Grundstücke mit für ihn möglicherweise ungünstiger Widmung, die andere hat diffuse Befürchtungen wegen der Bebauung ihres Nachbargrundstückes. Klar muss sein: Die Prinzipien der Bürgerliste gelten für alle in gleichem Maße – auch für die eigenen Gemeinderäte.

Wie wird sich der Bürgermeister verhalten?

Viele fragen, welche Rolle der Bürgermeister in dieser Causa spielt. Der Bürgermeister ist maßgeblich u. a. für Flächenwidmungs- und Bebauungsfragen und Baugenehmigungen, er kann mit absoluter ÖVP-Mehrheit Beschlüsse fassen. Seine Vorgangsweise in den dargestellten Fällen wird die Öffentlichkeit sehr kritisch beobachten.



18.09.2015

Personelle Wechsel in der Unabhängigen Bürgerliste

Michael Fichtinger, der bisherige Fraktionsobmann der Unabhängigen Bürgerliste Hinterbrühl, legte wegen eines Krankheitsfalles in der Familie sein Gemeinderatsmandat zurück. Auf das freiwerdende Mandat rückt Dipl. Ing. Gottfried Arnold nach. Mit einstimmigem Beschluss der Bürgerlisten-Gemeinderatsfraktion wird Johanna Lütgendorf Geschäftsführende Gemeinderätin und Gf. GR Ferdinand Szuppin neuer Fraktionsobmann.

Lütgendorf und Szuppin: „Wir werden uns auch in unseren neuen Funktionen mit voller Kraft für die Anliegen der Hinterbrühler Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Unser großer Dank gilt Michael Fichtinger, der viele Jahre die Arbeit der Unabhängigen Bürgerliste als Obmann, Vizebürgermeister und Gf. Gemeinderat führend und erfolgreich mitbestimmt hat. Wir wünschen ihm und seiner Gattin alles erdenklich Gute für die Zukunft.“




Links: Michael Fichtinger legt nach langjähriger, erfolgreicher Arbeit aus familiären Gründen seine Gemeinderatsfunktionen zurück.

Rechts: Fraktionsobmann Gf. GR Ferdinand Szuppin. Ab 29. 9. 2015 wird Johanna Lütgendorf Geschäftsführende Gemeinderätin, neu in den Gemeinderat rückt Dipl. Ing. Gottfried Arnold nach.



18.09.2015

Nach Baumfällungen: GR Mag. Kurt Stättner scheidet aus Bürgerliste aus

Auf einem seiner Grundstücke wurden Baumfällungen veranlasst. Die Unabhängige Bürgerliste hat dies in einem persönlichen Gespräch kritisiert und klargestellt, dass diese Vorgangsweise mit den Prinzipien der Unabhängigen Bürgerliste nicht vereinbar ist, auch wenn Genehmigungen und Bescheide nachträglich eingeholt wurden.

GR. Mag. Kurt Stättner und mit ihm seine Lebensgefährtin Mag. Susanne Halat haben mit Wirkung vom 11. September 2015 ihren Austritt aus der Fraktion der Unabhängigen Bürgerliste erklärt. Sie wollen in Zukunft als „wilde“ Abgeordnete im Hinterbrühler Gemeinderat verbleiben.

Damit verhindern sie das Nachrücken von engagierten Kandidatinnen und Kandidaten der Unabhängigen Bürgerliste auf die beiden Gemeinderatsmandate.

Fraktionsobmann Gf. GR Ferdinand Szuppin: „Wir sind ausschließlich unseren 724 Wählerinnen und Wählern und der Hinterbrühler Bevölkerung verpflichtet, jedoch nicht den wirtschaftlichen und persönlichen Interessen einzelner Gemeinderäte. Hier haben wir eine klare Haltung, auch wenn dies im konkreten Fall den Abgang von zwei Gemeinderäten bedeutet.“



06.07.2015

Baumfällungen im Kiental

Gemeinderat Mag. Kurt Stättner habe auf einem seiner Grundstücke im Kiental Baumfällungen vornehmen lassen In einer Veröffentlichung des politischen Mitbewerbswurde dies kritisiert. Die Unabhängige Bürgerliste hat Gemeinderat Mag. Kurt Stättner um rückhaltlose Aufklärung des Sachverhalts gebeten. Seine Stellungnahme siehe unten.

Eine endgültige Bewertung der Angelegenheit kann erst nach Vorliegen rechtsgültiger Bescheide getroffen werden. Eines ist aber klar: Gesetzliche Vorschriften, Rechte und Pflichten haben ohne Ausnahme für alle Gemeindebürger in gleichem Maße zu gelten, gleichgültig, ob sie eine politische Funktion ausüben oder nicht. Sollten im Hinterbrühler Gemeinderat in dieser Angelegenheit Entscheidungen zu treffen sein, werden diese seitens der Unabhängigen Bürgerliste entsprechend der Faktenlage – ohne Ansehen der Person und der politischen Funktion – so objektiv und sachgerecht getroffen werden, wie bei jedem anderen Bürger auch.

Bürgerlisten-Obmann Gf. GR Michael Fichtinger


Stellungnahme von GR Mag. Kurt Stättner:

Liebe Hinterbrühlerinnen, liebe Hinterbrühler!


In der letzten Ausgabe der Zeitung der „Grünen Hinterbrühl“  wurde über ein – in meinem und meiner Schwester Eigentum stehendes – Grundstück berichtet, auf dem in einem Ausmaß von 2.500 m2 Bäume gefällt wurden. In dem Artikel wird der Anschein erweckt, als ob dies rechtswidrig geschehen wäre.

Da in dem Artikel eine Namensnennung unterlassen wurde, ist die Unabhängige Bürgerliste quasi unter Generalverdacht gestellt worden, was ich besonders bedauere.


Das ist der wahre Sachverhalt:

• Das Grundstück steht im Eigentum von Mag. Kurt Stättner (also von mir) und dem meiner Schwester Angelika Strödter.

• Das Grundstück ist als „Bauland-Wohngebiet“ mit zwei verschiedenen Bebauungsdichten ausgewiesen.

• In einem Ausmaß von 2.500 m2 wurden Bäume gefällt. Das Forstgesetz sieht vor, dass Bäume, die älter als 60 Jahre sind, auch gefällt werden dürfen. Dafür benötigt man keine  Bewilligung, also wurde gesetzeskonform vorgegangen.

• Anschließend wurde um eine Rodungsbewilligung angesucht, die zur Folge hat, dass für den in dem Bescheid festgesetzten Zeitraum nicht mehr aufgeforstet werden muss.

• Weiters wurde ein Nichtwald-Bescheid erlassen, also eine tatsächliche Korrektur des Ist-Bestandes festgesetzt.


Gerne lade ich Sie ein, nach telefonischer Vereinbarung (0676 661 10 88) das Grundstück zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen.

Mag. Kurt Stättner

2371 Hinterbrühl, Kientalgasse 3

20.06.2016

Verunglückte Einbahnführung

Die wegen einer Baustelle verfügte Führung der Hinterbrühler Hauptstraße als Einbahn von der Apotheke in Richtung Volksbank ist aus Sicht der Unabhängigen Bürgerliste suboptimal. In der Gegenrichtung gilt nämlich ab der Volksbank eine Umleitung über die Regenhartstraße, Parkstraße und wieder zurück in die Hauptstraße – an der Baustelle vorbei. Der Ortsbereich zwischen Volksbank und Baustelle ist daher für dessen Bewohner und Besucher des Gemeindeamtes nur erreichbar, wenn sie dieser Umleitung folgen.  


Das ist absurd: Aus Richtung Post kommende Besucher des Gemeindeamtes und Bewohner des betroffenen Ortsbereichs sind deswegen gezwungen, einen langen Umleitungszirkus zu fahren, der noch dazu an der Baustelle vorbeiführt. Sinn einer Umleitung sollte doch sein, den Verkehr so weit als möglich von der Baustelle fernzuhalten und vor allem die Bürger so wenig als möglich zu behindern.

Daher fordert die Unabhängige Bürgerliste, die Hauptstraße ab der Volksbank bis vor die Baustelle als Sackgasse zu führen. Damit wäre die Zufahrt zum Gemeindeamt und zu dem gesamten Ortsbereich aus beiden Fahrtrichtungen ungehindert möglich. Der Durchzugsverkehr würde natürlich weiterhin der Umleitungsstrecke folgen.


Bürgerlisten-Forderung: Die Hauptstraße von der Volksbank bis zur Baustelle als Sackgasse führen, damit Anrainer und Gemeindeamtsbesucher frei zufahren können – und die Umleitung für den Durchzugsverkehr beibehalten.



04.10.2014

20 Jahre Hinterbrühler Ferienspiel


Seit nunmehr bereits 20 Jahren wird das Hinterbrühler Sommer-Ferienspiel und seit 5 Jahren das Mini-Ferienspiel für Kindergarten-Kinder veranstaltet.


Diese Jubiläen und die hohen jährlichen Teilnehmerzahlen zeigen, dass beide Veranstaltungen fester und beliebter Bestandteil der Feriengestaltung der Kinder unseres Ortes sind. Beim Ferienspiel für die „Großen“ waren heuer rund 270 Teilnehmer dabei, bei den Minis waren es rund 180.

Zusätzlich wird seit 2008 in den Semesterferien ein Winter-Ferienspiel angeboten.

Gemeinde, Vereine und -Private arbeiten zusammen

Organisiert werden die Ferienspiele vom Jugendausschuss des Gemeinderates unter der tatkräftigen Mitwirkung zahlreicher Hinterbrühler Vereine, Institutionen und freiwilliger Helfer. Bei der Programmzusammenstellung des Sommer- und Winter-Ferienspiels wird auf einen kindergerechten Mix aus kreativen, spielerischen, sportlichen, kulturellen und wissensvermittelnden Veranstaltungen Wert gelegt, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt. Die Veranstaltungen richten sich an Kinder ab dem Volksschulalter und sollen deren vielfältige Interessen weitgehend abdecken.



19.07.2014

FF Hinterbrühl: Bürgerliste
spendet digitales Funksprechgerät


Die Unabhängige Bürgerliste spendete der Freiwilligen Feuerwehr Hinterbrühl ein digitales Handfunkgerät MTP850 S samt Zubehör im Wert von 642 Euro.

Damit sind die Feuerwehrkameraden auf dem modernsten Stand und auch für den Fall gerüstet, dass bei einem „Black-Out“ die Stromversorgung zusammenbricht und  Internet, eMail und Handys nicht mehr funktionieren. Mit dem digitalen Funksprechgerät kann auch in diesem Fall die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und Krisenstäben aufrecht erhalten werden.

Die Bürgerliste setzt sich dafür ein, dass die Marktgemeinde Hinterbrühl zur Anschaffung weiterer Geräte einen Beitrag leistet, um einen flächendeckenden Einsatz dieser Geräte im Ortsgebiet zu ermöglichen.



03.12.2013

Seniorentaxi: Gutscheine beim Gemeindeamt anfordern


Parallel zum Hinterbrühler Jugendtaxi wurde vom Hinterbrühler Gemeinderat einstimmig beschlossen, ein Taxi-Gutscheinsystem für Senioren ab 70, Mindestrentner ab 65 und Menschen mit besonderen Bedürfnissen einzuführen.

Pro Monat werden Taxigutscheine im Wert von 10 Euro (2 x 5 Euro) ausgegeben, die für beliebige Fahrten innerhalb und außerhalb des Ortes (Einkauf, Arzt, Heurigenbesuch) verwendet werden können. Alle von der Aktion Betroffenen wurden von der Gemeinde mittels Aussendung informiert. Gutscheine können mittels eines Anmeldeformulars oder persönlich beim Gemeindeamt angefordert werden.



20.01.2013

Hinterbrühl: Mehrheit für Wehrpflicht


Im Bundestrend liegt das Ergebnis der Bundesheer-Volksbefragung in Hinterbrühl:


57,65% stimmten für die Beibehaltung der Wehrpflicht

42,35% stimmten für ein Berufsheer

Die Eckdaten: 56,61% Wahlbeteiligung, 2.971 Wahlberechtigte, 1.682 abgegebene Stimmen, davon 1.627 gültig und 55 ungültig.



14.12.2012

Bürgerliste spendet für Hermann-Gmeiner-Schule


Mit großem Engagement und viel Herz widmen sich die Lehrerinnen der Hermann-Gmeiner-Schule unter der Direktorin Hildegard Weiß der Aufgabe, ihre Schülerinen und Schüler für den Weg in ihr weiteres Leben zu unterstützen.


Etwa 100 Kinder ab der Vorschulstufe bis zum Ende der Schulpflicht aus verschiedenen Orten und Bundesländern besuchen derzeit die Schule. Kinder, die sprachliche Probleme, Probleme im Sozialverhalten oder in der kognitiven Aufnahmefähigkeit haben, werden in heilpädagogischen Kleinklassen oder in Sprachheilklassen individuell betreut.

Ziel des Unterrichts ist es, die Kinder nach Möglichkeit in die Regelschule zurückzuführen, bzw. sie auf den Hauptschulabschluss und für das Berufsleben vorzubereiten.

Direktorin Hildegard Weiß: „Mit unserem motivierten und bestens ausgebildetem Lehrerteam bieten wir den Kindern den optimalen Rahmen, ihre Persönlichkeit zu entfalten und trotz ihrer individuellen Probleme bestmöglich für ihr künftiges Leben gerüstet zu sein.“

Neben dem hohen persönlichen Einsatz von Direktorin und Lehrerinnen ist natürlich auch ein entsprechender finanzieller Rahmen zur Erfüllung der Aufgaben erforderlich. Zusätzlich zu den öffentlichen Mitteln ist die Schule daher auf Spenden für die Verwirklichung spezieller Projekte angewiesen.

Die Unabhängige Bürgerliste unterstützt die eindrucksvolle Arbeit des Teams mit Direktorin Hildegard Weiß an der Spitze mit einer Spende von 500 Euro als Beitrag zur Errichtung einer Hangrutsche.





04.09.2012

Bürgerlisten-Vorschlag:
Miniermotte bekämpfen


Jährlich im Spätsommer werden die Schäden am Laub der Kastanienbäume durch Miniermotten sichtbar. Die Unabhängige Bürgerliste hat mit Wissenschaftlern in Österreich und der Schweiz über die Schädlinge und mögliche Bekämpfungsmaßnahmen gesprochen.

Grundsätzlich ist die Miniermotte keine Gefahr für die Bäume. Das frühe Braunwerden der Blätter ist allerdings eine Beeinträchtigung des Ortsbildes.

Was kann man tun gegen die Miniermotte?

1. Die wichtigste Maßnahme ist, im Herbst das Laub einzusammeln und in Säcken dicht zu verschließen. Am zuverlässigsten wäre die Verbrennung des Laubes, was aber verboten ist. Im Komposthaufen können die Larven überleben.

2. Spritzen der Laubkronen zum richtigen Zeitpunkt im Frühjahr durch Fachleute und/oder chemische Behandlung an den Wurzeln der Kastanienbäume.

3. Bei Neupflanzungen nur rotblühende Kastanienbäume aussetzen. Diese sind gegen die Miniermotte immun.

Gemeinde soll Bekämpfungsmaßnahmen koordinieren

Das Laub aus Gärten und öffentlichem Bereich sollte in verschlossenen Säcken zum Bauhof Sparbach gebracht und in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt werden.

Im Frühjahr sollte die Gemeinde eine Spritzaktion durchführen, an der auch private Gartenbesitzer gegen Kostenbeteiligung teilnehmen können.

Die Unabhängige Bürgerliste setzt sich für diese Maßnahmen ein.



10.10.2011

Wechsel im Gemeinderat


Unabhängige Bürgerliste: GR Eveline Krenn hat ihr Gemeinderatsmandat aus persönlichen Gründen zurückgelegt. Ing. Mag. Susanne Halat wurde als ihre Nachfolgerin in der Gemeinderatssitzung am 10. Oktober 2011 angelobt. Sie wird auch die Funktion als Obfrau des Ausschusses für Jugend, Sport und schulische Angelegenheiten übernehmen.

Wir danken Eveline Krenn für ihre engagierte Arbeit und wünschen der neuen Bürgerlisten-Gemeinderätin Susi Halat viel Erfolg bei ihrer Arbeit.


Die Grünen: Ebenfalls in der Gemeinderatssitzung am 10. Oktober 2011 angelobt wurde GR Mag. Stephan Weinberger. Er folgt GR Klaus Amann als Gemeinderat nach.

ÖVP-Aktionsgemeinschaft: Bereits in der Gemeinderatssitzung am 28. Juni 2011 wurde GR Florian Aubauer als Nachfolger für GR Margit Jakes angelobt.

Die Unabhängige Bürgerliste wünscht den neuen Gemeinderäten viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.




28.05.2011

Gegen Unfälle im Winter:
Handläufe am Rudolf-Schmidt-Weg


Auf einen Vorschlag von Hinterbrühler Bürgern geht die Idee zurück, am steilen Rudolf-Schmidt-Weg beim Kröpfelsteig Handläufe anzubringen, um – speziell im Winter – ein gefahrloses Gehen zu ermöglichen. Oft ist der Weg im Winter vereist und noch dazu durch den Autoverkehr spiegelglatt. Viele – vor allem ältere – Anrainer tun sich schwer, den abschüssigen Weg zu begehen.

Trotz des schmalen Weges sollte es möglich sein, auf einer Seite Handläufe zu montieren und den Weg dennoch weiter mit dem Auto befahren zu können. Die Unabhängige Bürgerliste wird den Vorschlag in den zuständigen Gemeinderatsgremien einbringen und zusätzlich anregen, Handläufe auch bei anderen steilen Wegen im Ort anzubringen.




28.05.2011

Verbesserungsvorschläge für Friedhof
werden umgesetzt


Eine Bürgerin brachte die Vorschläge ein und die Unabhängige Bürgerliste konnte von der Gemeindeführung die Zusage der Verwirklichung erreichen:

Unbeachtet am Wegrand lag bisher eine Gedenktafel für die Verstorbenen in heimgefallenen Gräbern. Entsprechend dem Vorschlag wurde diese Tafel bei der Gedenkstätte für verdiente Hinterbrühler Bürger angebracht.

Danke für die rasche Erledigung.

ers sollen bei den Wasserentnahmestellen kleine Abstelltischchen für die Gießkannen aufgestellt werden. Drittes Anliegen der Bürgerin war, die verwitterten Inschriften an den Kriegerdenkmälern zu erneuern.

Auch die Umsetzung dieser Vorschläge wurde zugesagt. Es geht doch, wenn man will.

 

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